Das Leben ist ein Kampf, zumindest meines. Denn ich kann es einfach nicht lassen, nein zu sagen, mich zu wehren oder meine Meinung zu sagen. Das hat mir im Leben schon einige Nachteile und Konflikte eingebracht, besonders beruflich. Vor allem als Frau wird es einem angekreidet, wenn man sich nicht fügt, die Rollenerwartungen anderer erfüllt und dabei noch nett und süß daherkommt. Das macht das Leben ziemlich anstrengend.

Das Leben ist ein Kampf, Statement-Tasche
Das Leben ist ein Kampf, Statement-Tasche

Doch was brächte es mir, nachzugeben, alles hinzunehmen und die Klappe zu halten, um jedermanns Liebling zu sein? Jedenfalls kein Respekt. Es würde mich einfach fertig machen. Wäre das Leben dann nicht genauso anstrengend? Klar ist, dass ich mich mit meiner Haltung öfter unbeliebt mache und mir Dinge manchmal deswegen verwehrt bleiben. Andererseits verläuft mein Leben nach meinen Spielregeln und das ist mir sehr viel Wert.

Das Leben ist ein Kampf, Statement-Tasche

Das war mir schon immer wichtig. Ich war nie angepasst, habe als Kind schon mein Ding gemacht und als Jugendliche richtig rebelliert – sehr zum Missfallen meiner Eltern, aber immer mit einem guten Gefühl, das Richtige zu tun. Und wenn es doch nicht das Richtige war, habe ich die Konsequenzen eben dafür getragen, aber ohne Bedauern und mit Stolz. Das Leben ist ein Kampf, war es immer. Aber es hat sich nie falsch angefühlt.

Das Leben ist ein Kampf, Statement-Tasche

Refuse, Resist & Rebel! Das ist ein gutes Motto, nicht nur für den heutigen Wahltag, sondern fürs Leben. Eine einfach Formel, die einem im Zweifelsfall immer hilft. Manchmal müssen wir Angebote, die uns im ersten Moment verlockend erscheinen, ablehnen. Das kann ein lukrativer Auftrag, ein gutes Jobangebot oder eine politische Alternative sein. Hin und wieder ist aber der Preis für das, was wir bekommen, zu hoch und es ist besser abzulehnen.

Das Leben ist ein Kampf, Statement-Tasche

Ich habe schon den einen oder anderen Job aufgegeben, weil ich nicht akzeptiert habe, wie dort mit Menschen umgegangen wird. Das liegt wohl an meinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Deswegen habe ich mir zur Regel gemacht: Wenn du das System nicht ändern kannst, dann verlasse es. Im politischen Kontext geht das natürlich nicht so einfach. Ist man unzufrieden mit der Politik, muss man sie ändern.

Hier gilt es dann, vermeintlich einfachen Antworten und Lösungen auf komplexe Probleme zu widerstehen. Rebellieren ist okay, aber nicht auf Kosten anderer Menschen. Leider habe ich es schon so oft erlebt, dass Menschen ausschließlich an sich denken und auf andere keine Rücksicht nehmen. Das passiert sowohl im Alltag, im Job als auch in der Politik, führt aber zu nichts als Unzufriedenheit, Hass und Gewalt.

Das Leben ist ein Kampf, Statement-Tasche
Das Leben ist ein Kampf, Statement-Tasche

Pieces

Blazer: H&M

Pullover: H&M

Hose: H&M

Tasche: Bershka

Das Leben ist ein Kampf. Warum?

Es ist aber nun mal so, dass wir ganz viele Menschen auf einem Haufen mit ganz unterschiedlichen Lebenskonzepten und Weltansichten sind. Das muss ich aushalten. Das müssen wir alle, auch wenn es uns nicht gefällt. Toleranz ist Arbeit und daher anstrengend. Aber noch anstrengender ist es, seinen eigenen Lebensentwurf verteidigen zu müssen, weil er vielleicht von der Norm abweicht.

 

Anders ist nicht gleich schlecht!

Das geht los bei der Ernährung, führt über Religion, Familienplanung und Sexualität bis zum Job. Jeder Lebensbereich ist betroffen. Bin ich Veganer, muss ich mich erklären. Bin ich Muslim, muss ich mich erklären, bin ich homosexuell oder möchte keine Kinder, muss ich mich erklären. Habe ich einen unkonventionellen Beruf (Beispiel Blogger), muss ich mich erklären.

 

Erziehung ist der falsche Ansatz

Warum glauben eigentlich so viele Menschen, dass sie überhaupt das Recht hätten, sich in das Leben anderer einzumischen bzw. es bewerten und kommentieren zu müssen? Auch im toleranten Deutschland existiert diese Angewohnheit, andere erziehen zu wollen. Das nervt so krass. Denn mit Rechthaberei und Besserwisserei erreicht man sowieso nichts.

 

Es könnte so viel einfacher sein

Was hingegen gut funktioniert, ist Empathie und Verständnis. Natürlich hat dies auch Grenzen. Diese Begriffe darf man nicht mit Sympathie verwechseln. Denn auch wenn ich die Umstände verstehe, die etwa zu Extremismus führen, finde ich das Ergebnis daraus nicht gut. Wieso sollte ich aber jemanden für einen Lebensentwurf verurteilen, der niemandem schadet?

Das Leben ist ein Kampf, Statement-Tasche

Empfindet ihr das Leben auch als Kampf oder seht ihr die Dinge ganz anders?

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